Gesellschaft & Werte / Alter


Heute schon an morgen denken …

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Vortrag mit Gespräch

„Bitte hier unterschreiben…“ – diese Aufforderung, mittels Unterschrift einen Rechtsakt abzuschließen, stellt Angehörige oft vor fast unlösbare Schwierigkeiten. Ist nämlich die betroffene Person nicht mehr in der Lage, ihren Willen kundzutun, haben Angehörige oft größte Schwierigkeiten zum Wohle des Patienten zu handeln.
Wird eine Person durch eine Krankheit oder Behinderung hilflos, können viele gut gemeinte Hilfeleistungsversuche nicht greifen, weil niemand formal dazu autorisiert wurde, die gesetzliche Vertretung sofort zu übernehmen. Dies ist umso schmerzlicher als das Umfeld die eskalierende Situation – unbezahlte Rechnungen, nicht gestellte Anträge, versäumte Fristen – zwar sehen, aber nicht eingreifen kann. Selbst Ehepartner können sich ohne eine Vollmacht nicht gegenseitig rechtlich wirksam vertreten. Abhilfe schaffen kann hier eine Vollmacht oder – wenn die betroffene Person nicht mehr in der Lage ist, eine Vollmacht zu erteilen – die Rechtliche Betreuung. Durch Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung ist es möglich, bereits in gesunden Tagen eine vorausblickende Regelung für den Notfall zu treffen. Im Anschluss an den Vortrag ist die Gelegenheit zur Diskussion und Nachfrage gegeben.
Verstärkt durch die Corona-Krise ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit zur Erstellung vorsorglicher Verfügung gestiegen. Gleichzeitig wuchs aber auch die Sorge, dass sie missbräuchlich verwendet werden könnten. Durch Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung ist es aber möglich, bereits in gesunden Tagen eine vorausblickende Regelung für den Notfall zu treffen.

Es besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Die Teilnahme ist mit allen internetfähigen Geräten (PC, Laptop, Smartphone) oder über Telefon möglich. Nach Anmeldung erhalten Sie einen Zugangslink und technische Hilfe.


Leitung/Referent(in):  Wilfried Neusch, Geschäftsführer SKM-Zollern und Alexandra Unger, Rechtsanwältin
Termin(e): 

Mi., 09.06.2021, 20.00 Uhr

Ort:  Bildungshaus St. Luzen, Klostersteige 6, Hechingen
Beitrag:  6,00 €
Anmeldung:  Bildungshaus St. Luzen: Tel. 07471/9341-0, Mail: mail@luzen.de
Veranstalter:  SKM Zollern, Bildungshaus St. Luzen, keb Zollernalbkreis

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